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Leberprobleme durch schlechte Heuqualität

Leider keine reine „Herbst-Müdigkeit“ sondern wenn der für den Pferdeorganismus anstrengende Fellwechsel kombiniert wird mit schlechten Heuqualitäten (Verpilztes Heu, Giftpflanzen, wie Masttriebe der Herbstzeitlose, Jakobskreuzkraut…) entsteht bei empfindlichen Pferden eine so genannte „Leber-Müdigkeit“. Hervorgerufen wird dies durch eine „Entgiftungs-Überforderung“, zusätzlichem Energiemangel und Eiweißüberschuss. Deshalb sagt man auch, dass der Schmerz der Leber die Müdigkeit ist.

Bei der Verfütterung von nicht einwandfreiem Heu findet der Fellwechsel unter sehr schlechten Bedingungen statt.

Verpilztes Heu mit unzureichender mikrobieller Qualität:

Überständiges, überfälliges Heugras ist sehr stark verholzt, wenn es durch vielen Regen am Boden liegt, ist es ein optimaler Entwicklungsort für Schwärze- und Schimmelpilze, sowie Mehltau.

Bei sehr spätem Schnittzeitpunkt ist der 2. Schnitt schon „durchgewachsen“. Teilweise geht der dann bei der Heuwerbung, wie maschinelles Wenden… verloren. Jedoch hat der verbleibende Anteil einen relativ hohen Eiweißgehalt und wird vom Pferd bei alleiniger Verfütterung nicht gerne gefressen.

Spät geschnittenes Heu ist durch die starke Verholzung für das Pferd schlechter verdaulich. Wenn es zusätzlich noch Schimmelpilze enthält, müssen die von den Pilzen gebildeten Toxine in der Leber entgiftet werden. Dieser Entgiftungsprozess benötigt Energie.

Das Eiweiß des 2. Schnittes wird ebenfalls in der Leber zu Harnstoff umgewandelt und auch dieser Prozess benötigt Energie.

Bei Pferden, die nun ausschließlich von Heu dieser schlechten Qualität ernährt werden, reicht dann auch die Energie für diese großen Entgiftungsprozesse nicht aus.

Somit sind die Pferde schlapp und unwillig sich zu bewegen.

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